5 Fragen an Daniel Uphaus, SolarGrid eG

  1. Bitte stellen Sie sich kurz vor.

Seit meinem Studium in Tansania in 2008 beschäftige ich mich mit der Frage wie man auf eine nachhaltige Weise Solarenergie nach Tansania bringen kann. Ich habe daher in 2011 den Verein African Solar Rise ins Leben gerufen, der seitdem etwas über 1500 Familien mit Solarenergie versorgt hat. Hauptberuflich promoviere ich derzeit in evangelischer Theologie.

 

  1. Beschreiben Sie bitte das Projekt „Solarlichter für Tansania“! Was soll erreicht werden und was können Unterstützer an Rendite erwarten?

 

Mit der SolarGrid Energiegenossenschaft möchten wir Kapital für die Beschaffung von Solarsystemen zur Verfügung stellen. Diese Systeme werden über ein Kreditverfahren an die Menschen in Tansania gebracht, die nach und nach bezahlen können. Dabei wird eine entsprechende Marge aufgeschlagen, damit wir an kreditgebende Investoren 3-4% Rendite zahlen können. Darüber hinaus erhalten Genossenschaftsmitglieder die Möglichkeit, die Solarsysteme in Deutschland zum Einkaufspreis zu erhalten.

 

  1. Wie kamen Sie auf die Idee zum Projekt „Solarlichter für Tansania“?

In Tansania leben derzeit noch 35 Millionen Menschen ohne Zugang zu Strom. Bisher haben wir erst 1500 Familien erreicht, das ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Die meisten Menschen können sich Solarsysteme nicht auf Anhieb leisten, sondern nur über einen Kredit. Den Kredit bezahlen sie mit den Einsparungen die sie haben, weil sie fortan kein Kerosin mehr kaufen müssen. Für diese Vorfinanzierung benötigen wir Kapital, was sowohl über die Mitgliedsbeiträge der Genossenschaftsmitglieder als auch über den Verkauf von Solarlampen in Deutschland gesammelt wird.

 

  1. Wie gestaltet sich der Verkauf in Tansania (Vertriebsnetzwerk usw.)

In Tansania arbeiten wir mit Mikrofinanzinstituten zusammen, die den Menschen die ein Solarsystem benötigen, einen Kredit geben. Dieser Kredit wird über einen Zeitraum von 6 Monaten beglichen, die Rückzahlungsrate liegt derzeit bei 100%, da es den Menschen einen finanziellen Vorteil bringt, wenn sie statt der Kerosinlampen Solarsysteme benutzen. Manch einer verdient sich sogar noch etwas dazu, indem er das System als Ladestation für Handys zur Verfügung stellt. Hier ein Video dazu: https://www.youtube.com/watch?v=iz2PBEqU-BU

 

  1. Warum haben Sie Crowdfunding gewählt?

Unsere Überzeugung ist, dass wir gemeinsam mehr erreichen können, sowohl um erneuerbare Energien zu fördern als auch um die Armut in Tansania zu bekämpfen. Wenn unsere Genossenschaft viele Mitglieder hat, dann kommen auch zahlreiche Ideen zusammen und Vorschläge werden vorgebracht, die wir auswerten und so die „Schwarmintelligenz“ nutzen können. Die Vorteile für die Mitglieder sind vielfach – jeder kann sich einbringen, muss aber nicht. Und als Bonus für jeden gibt es Solarsysteme zum Einkaufspreis, die nur bei uns in Deutschland erhältlich sind.

 

Vielen Dank für das Gespräch!

Unterstützen Sie jetzt das Projekt „Solarlichter für Tansania“ mit Ihrer Beteiligung – Schon ab 100€

 

Solarlichter für Tansania: Vorstellung der African Solar Rise e.V.

Die Solar Grid eG mit seinem Projekt “Solarlichter für Tansania” wurde von der African Solar Rise e.V. ins Leben gerufen. African Solar Rise e.V. ist ein gemeinnütziger, rein ehrenamtlich organisierter Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat durch moderne Entwicklungshilfe den ländlichen Gebieten Tansanias Zugang zu Elektrizität zu verschaffen. Hilfe zur Selbsthilfe ist dabei der Grundgedanke. Durch Schulungen und innovative Lösungsansätze werden lokale Unternehmen gefördert und in Zusammenarbeit größere Projekte, wie das Solar-Village-Training-Center in Dar-es-Salam, realisiert.

Ende 2010 ist die Initiative des Erlangener Studenten Daniel Uphaus auf der öffentlichen Bildfläche erschienen. Durch die erfolgreiche Vorstellung des Konzepts im Rahmen des Wettbewerbs „Herausforderung Unternehmertum“ der Stiftung der Deutschen Wirtschaft und der Heinz-Nixdorf-Stiftung wurden mit deren Förderung die Startlöcher gesteckt. Zur Vereinsgründung kam es 2011. Im selben Jahr gewann der Verein den „Social Entrepreneur Award“ der Universität St. Gallen und damit eine Mitgliedschaft im HUB Zürich, die sich mit freien Büroflächen und dem Zugang zu einem großen international verknüpften Mitgliederstamm aller Bereiche bezahlt machte. Der kurz darauf gewonnene „Create a Difference Award“ von der Beratungsfirma A.T. Kearney brachte ein dreimonatiges, individuell zugeschnittenes Coaching weltweit erfahrener Experten mit sich und ebnete so den Weg zum Erfolg des Pilotprojekts in Fukeni am Fuße des Kilimanjaro. Unterstützung und Know-how gibt unter anderen der Verein „Technik ohne Grenzen“. Die Mitglieder von African Solar Rise sind sehr aktiv. So hat Alexander Moriba Schwarz, stellvertretender Vorsitzender, sich für ein Stipendium der Vodafone Stiftung beworben und im Rahmen des „World of Difference“-Programms eine 12-monatige Unterstützung erhalten, um sich in Vollzeit einem gemeinnützigen Zweck, der Vereinsarbeit, hinzugeben.

Seit 2012 ist der Verein in Tansania aktiv und arbeitet sowohl vor Ort als auch von der Ferne an mehreren Projekten, um die 86% der tansanischen Bevölkerung, die keinen Zugang zu Elektrizität haben, zu erreichen und deren Lebenssituation zu verbessern. In Dar-es-Salam geschieht dies durch das Simba-Solar-Dorf, ein Ort der tausend Möglichkeiten. Einerseits Trainingscenter für angehende Unternehmer für Vertrieb und Wartung von Solar-Systemen, andererseits Ausstellungsort für Regenerative-Energie-Lösungen vom kleinen Heimsystem bis zu Komplettlösungen für eine auf Solarenergie-basierende Infrastruktur ganzer Dörfer. In Zusammenarbeit mit der Jansen AG sind in weiteren acht Dörfern Solaranlagen für den gemeinschaftlichen Nutzen entstanden. Um möglichst schnell und effektiv die tansanischen Haushalte zu erreichen setzt das Team von African Solar Rise jedoch nicht nur auf Gemeinschaftliche Anlagen, sonder geht gezielt auf lokale Verkäufer zu. Im Mittelpunkt steht dabei der Vertrieb von Off-Grid Solar-Systemen, die zum Einen günstig und zum Anderen einfach zu handhaben und installieren sind. Um diesen Vertrieb zu lokalisieren und in einheimische Hände zu übertragen, ist Anfang Februar 2014 aus der non-profit Organisation das Unternehmen SolarGrid Tanzania Limited entsprungen. Dieses Unternehmen bildet die lokalen Händler aus, um den Kundendienst und die Wartung der Produkte vor Ort auszulagern und agiert so als Ausbilder und Zwischenhändler. Die Partnerschaft zu der non-profit Organisation „KIVA“ ermöglicht zusätzlich die Ausarbeitung individueller Finanzierungsmöglichkeiten mittels Mikrokredite, um neuen Händler den Einstieg zu ermöglichen, weitere Unternehmen zu fördern, einzugliedern und entstehen zu lassen und so das Vertriebsnetzt zu erweitern. Für einen sicheren und großangelegten Start von SolarGrid Tanzania Limited startet am 26. Juni 2014 die Crowdfunding-Kampagne durch crowdEner.gy.

Der Verein African Solar Rise arbeitet fortwährend an neuen Projekten und der Erweiterung bereits bestehender. Mit Erfolg, denn so entstehen aus ehrenamtlicher Hilfe lokal wirtschaftende Unternehmen und konkrete Arbeitsplätze, Wirtschaftswachstum, Stabilität und eine nachhaltig verbesserte Lebenssituation basierend auf der Energie der Sonne Afrikas.

Sie können das Projekt “Solarlicher für Tansania” hier unterstützen.

Mini-Interview zur Energiewende

Der “Milk the Sun”-Blog hat Peer gefragt, wie er die Energiepolitik der letzten Bundesregierung sieht. Hier seine Antworten:

Dr. Peer Piske ist einer der Gründer von crowdEner.gy, eine Plattform durch die Crowdfunding und Energiegenossenschaften miteinander verbunden werden. Damit ist crowdEner.gy eines der führenden Unternehmen auf dem Gebiet des Crowdfundings für Projekte aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien. Dr. Piske ist zudem einer der Geschäftsführer bei Green Asset.

Milk the Sun: Lieber Herr Dr. Piske, die Liste derer, denen in den letzten Monaten und Jahren ein Ausbremsen der Energiewende vorgeworfen wurde, ist lang. Wie schätzen Sie die klimapolitischen Ergebnisse der letzten Legislaturperiode der schwarz-gelben Regierung ein, der nach Kanzlerin Merkel „erfolgreichsten Bundesregierung seit der Wiedervereinigung“?

Dr. Piske: Für die „alte“ Industrie war es sicherlich eine erfolgreiche Legislaturperiode. Im Übrigen würde ich die Ergebnisse als „erfolgreiche Bremspolitik“ bezeichnen.

Milk the Sun: Unabhängig davon welche Partei nach dem 22.September in den Bundestag einziehen wird und unabhängig von der dann herrschenden Koalition kommen auf die neue Bundesregierung viele wichtige und prägende energiepolitische Entscheidungen zu. Was erwarten Sie sich von der Bundesregierung nach den Wahlen?

Dr. Piske: Erst einmal Stillstand. Vielleicht kommt aber etwas Druck aus Brüssel.

Milk the Sun: Derzeit herrscht eine große Verunsicherung innerhalb der Bevölkerung, wenn es um das Thema Erneuerbare Energien und die damit zusammenhängende Energiewende geht. Der Einzelne erstickt in einem Schwall an Pro-und-Anti-Propaganda, was letztendlich lediglich Verunsicherung und Verwirrung zur Folge hat. Es gibt nur wenige Stimmen, die zur Ordnung rufen und die Diskussion auf eine sachliche und logische Ebene zurückführen wollen. Wie ist ihr Vorschlag für ein konstruktiveres Vorgehen in diesen Fragen?

Dr. Piske: Die energiepolitischen Wahrheiten liegen eigentlich auf der Hand und lassen sich auch in einfachen Zahlen ausdrücken, es fehlt im Moment nur an einer gemeinsamen Lobby und an den Medien. Hier sollte man das Internet mehr nutzen.

Milk the Sun: Stéphane Hessel bezeichnete den Kampf für eine nachhaltige und feste Umweltpolitik als eine der Hauptaufgaben der Menschen im 21. Jahrhundert. Die Erkenntnisse der Wissenschaft und die Veränderungen des Klimas geben ihm Recht. Dennoch passiert verhältnismäßig wenig, obwohl es letztendlich um die Existenz der menschlichen Spezies geht. Wie ist ihr Standpunkt dazu, dass sich angesichts eines derart dringenden Themas noch immer in politischen und wirtschaftlichen Grabenkämpfen ergeben wird?  

Dr. Piske: Hauptaufgaben sind immer mit politischen und wirtschaftlichen Grabenkämpfen verbunden. Bisher war Energie gar kein Thema, das hat sich zum Glück geändert. Deshalb bin ich sehr optimistisch.

Quelle: http://blog.milkthesun.com/vier-fragen-an-dr-peer-piske-grunder-von-crowdener-gy (Rechtschreibfehler korrigiert)

Crowdinvesting – Anlagemöglichkeit für Jedermann

Crowdfunding (nach der deutschen Terminologie teils auch als Crowdinvesting bezeichnet) ist eine Finanzierungsform, die nicht nur auf  einzelne Projekte oder gar nicht-kommerzielle (rein künstlerische oder ideellen) Vorhaben angewendet werden kann. Crowdfunding könnte auch das Potential aufweisen, mittel- und langfristig Unternehmen (bis zu einem gewissen Finanzierungsvolumen) unabhängig von Banken zu finanzieren.

Jörg Rocholl

Quelle: http://wirtschaftsblatt.at/

Zumindest nach Jörg Rocholl, einer der Wirtschaftswissenschaftler, der diesen Fragen aktuell nachgeht. Solche Fragen sind hoch spannend – und daher das Potential von Crowdfunding womöglich auch -, weil Banken und Hedge Fonds in den letzten Jahren ihre Risikoakzeptanz verringert haben. Tendenziell erschwert oder verteuert dies die Finanzierung einiger Unternehmen.

Darüber hinaus könnte Crowdfunding weitere Vorteile bieten, u.a. durch transparentere Eigentumsverhältnisse, demokratischere Entscheidungsstrukturen und ausgewogenere Risikoverteilungen.

Interview mit Thomas Walther

Thomas ist treuer Weggefährte und Crowdinvestor bei crowdEner.gy

Thomas ist treuer Weggefährte und Crowdinvestor bei crowdEner.gy

Wir stellen uns oft die Frage, wie unsere User, Freunde, Genossen und Crowdinvestoren eigentlich zu uns gekommen sind, was sie motiviert, mitzumachen, warum sie wieder investieren. Natürlich fragen wir uns auch öfters, was unsere Genossen und Crowdinvestoren als normale Bürgerinnen und Bürger persönlich antreibt, sich über Energiegenossenschaften aktiv für die Energiewende zu engagieren.

Außerdem fragt man sich als kommerzielles Unternehmen natürlich auch, wo denn den Genossen und Initiatoren der sprichwörtliche ‘Schuh’ drückt und wie wir uns auch verbessern können, um unser Angebot weiteren Leuten bekannt und angenehm zu machen. Auch ist natürlich die Pflege von bereits bestehenden Beziehungen eine wichtige Frage. Daher haben wir uns entschlossen, kurze Interviews mit  Euch, unseren Genossen, Fans und Freunden zu führen. Wir freuen uns, Euch dieses Interview mit Thomas zeigen zu können. Thomas ist seit Anfang an dabei und engagiert sich sehr bei crowdEner.gy. So zum Beispiel ist er aktiver Crowdinvestor und hilft somit aktiv, die Energiewende wieder in Bürgerhand zurückzubringen.

Interview mit Thomas Walther

Q: Lieber Thomas, kannst du kurz zusammenfassen wer du bist und was du so machst?

“Mein Name ist Thomas Walther, ich bin 26 Jahre alt und wohne im Erzgebirge (Sachsen). Beruflich bin ich als Angestellter im IT Bereich als Systemadministrator tätig.
In meiner Freizeit beschäftige ich mich neben Sport, PC und Fotografie auch mit der Photovoltaik.”

Q:Thomas, wie bist damals auf crowdEner.gy aufmerksam geworden?“Auf crowdEner.gy bin ich über eine Diskussion im photovoltaikforum.com aufmerksam geworden, als ich mich gerade mit der Planung meiner eigenen Photovoltaik Anlage beschäftigte.”

Q: Was hat dich dann dazu bewegt, dich näher mit crowdEner.gy zu beschäftigen?

“Ich beschäftigte mich Aufgrund meiner beschränkten Dachflächen am eigenen Haus mit der Möglichkeit weitere Photovoltaik zu errichten, z.B. in Form von Pachtdächern.
Dabei bin ich unter anderem auch auf die crowdEner.gy Plattform gestoßen, welche die Möglichkeit bietet sich auch ohne eigene Flächen aktiv an der Energiewende zu beteiligen und von der Dezentralisierung des Stromarktes zu profitieren.”

Q: Was war für dich der ausschlaggebende Grund, deinen ersten Genossenschaftsanteil zu kaufen? Wie hoch war dieser Anteil und welches Projekt war dein erstes bei crowdEner.gy bei dem du investiert hast?

“Die ausschlaggebenden Vorteile von crowdEner.gy sind für mich zum einen die genossenschaftliche Organisation, die den Genossen eine Stimmberechtigung garantiert, zum anderen die auf die Einlage beschränkte Haftung,
sodass man nicht wie z.B. bei einem Pachtdach mit weiterer Belastung aus Krediten rechnen muss.
Meinen ersten Genossenschaftsanteil habe ich an der Anlage “Finowfurt Alte Mühle” erworben.”

Q: Hast du danach nochmals bei crowdEner.gy investiert? (wenn ja, bei welchen Projekten)

“Ja, meine zweite Investition habe ich beim Projekt “EUREF Green-Garage” getätigt. Die Errichtung von Neuanlagen ist ein wichtiger und notwendiger Beitrag zur Energiewende.”

Q: Was bewegt dich dazu, immer wieder bei verschiedenen Projekten miteinzusteigen?

“Mir gefällt der Gedanke, durch meine Beteiligung an den crowdEner.gy Projekten aktiv am Wandel hin zur erneuerbaren Energieerzeugung mitzuwirken.
Außerdem sehe ich in den Investitionen in Energieerzeugung eine stabile und solide Wertanlage in Zeiten schwieriger Finanzmarktlagen.” 

Q: Was könnten wir von crowdEner.gy deiner Meinung nach noch verbessern?

“Ich persönlich würde mir eine direkte, online verfügbare Ertragsauswertung der Anlagen wünschen.” 

Q: Wo siehst du den deutschen Strommarkt in 10, 20 und 50 Jahren? Meinst du dass crowdEner.gy’s Vision von einem komplett dezentralisierten Markt überhaupt möglich ist oder eher ein Aspekt unter vielen bilden wird?

“Ich würde mich natürlich freuen, wenn die Vision von crowdEner.gy wahr wird, denke jedoch es wird noch einige Zeit vergehen bis hin zu einer komplett dezentralen und erneuerbaren Energieerzeugung.
Vor einigen Jahrzehnten hätte man aber auch noch nicht an die heutigen Möglichkeiten der Photovoltaik geglaubt.
Gerade die Idee, den Strom aus den eigenen Genossenschaftsanlagen zu sich nach Hause durchzuleiten und selbst zu verbrauchen finde ich faszinierend.”

Q: Wir hatten ja gerade den GreenTec Award von ProSieben und der greenWiWo. Warum meinst du sollte crowdEner.gy da gewinnen?

“Ich denke crowdEner.gy sollte für die innovative Idee zur effizienten Nutzung der Genossenschaftsform über eine Internetplattform mit dem Ziel der crowdfinanzierten Investition in erneuerbare Energie einen Award erhalten.”

Q: Würdest du crowdEner.gy Freunden und Bekannten empfehlen?

“Ja, auf jeden Fall! Wir sollten uns alle am Wandel hin zu einer nachhaltigen Energieerzeugung persönlich beteiligen.” 

Thomas, wir danken Dir vielmals für dieses Interview.

Wenn auch Ihr uns gerne Eure Ideen, Vorschläge oder Erfahrungen mitteilen wollt, schreibt uns (info@crowdEner.gy). Wir freuen uns über jedes Interview und versuchen es möglichst unverfälscht zu veröffentlichen.

Die Lange Nacht der Wissenschaften auf dem EUREF

Lange Nacht der Wissenschaften 2013

Lange Nacht der Wissenschaften 2013

Wie jedes Jahr, fand auch dieses Jahr anlässlich der Langen Nacht der Wissenschaften auf dem EUREF-Campus eine Veranstaltungsreihe statt. Hier konnten Elektroautos vom interessierten Publikum getestet, neue Stromspeicheransätze bei Vattenfall oder neueste Entwicklungen im Bereich E-Mobility verfolgt werden.

Die Lange Nacht der Wissenschaften 2013, die sich über ganz Berlin erstreckte, stand dieses Jahr auf dem EUREF wieder unter der Schirmherrschaft der Technischen Universität Berlin (TU Berlin). So konnten sich zahlreiche Entwickler, Firmen, Vereine und Forscher aus der Green Energy – Szene und der E-Mobility hier zusammenfinden und einem breiten Publikum neueste Erkenntnisse und

Crowdinvesting mit der EGBB & crowdEner.gy

Gemeinsam mit der Energiegenossenschaft Berlin-Brandenburg haben wir von crowdEner.gy eine Vortragsreihe auf

crowdEner.gy-Solaranlage auf dem EUREF-Campus

crowdEner.gy-Solaranlage auf dem EUREF-Campus

der Langen Nacht der Wissenschaften gehalten. Michael Klein, Vorstand der EGBB, konnte so in 3 Vorträgen dem interessierten Publikum unsere gemeinsame Vision von einer dezentralisierten Stromversorgung auf ökologischer Basis näherbringen.

So entstanden vor und nach den Vorträgen viele interessante Gespräche über verschiedene Möglichkeiten, die Energiewende voranzutreiben.  Hier ist gesondert anzumerken, dass die EGBB sich momentan auf die Errichtung von Windparks fokussiert und eine Kooperation mit der EGBB uns die Möglichkeit eröffnet, unsere Projektpalette auch auf Windenergie zu erweitern. So würde wir neben Solar- und Photovoltaik auch Windkraft abdecken.

Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals bei Herrn Michael Klein von der EGBB und bei den Veranstaltern der Langen Nacht der Wissenschaften 2013 und den Organisatoren der TU Berlin für ihr Engagement.

Bürgerbeteiligung als Treiber der Energiewende

Das Handelsblatt schreibt, dass Bürgerbeteiligung ein Treiber der Energiewende ist und dass kreative Finanzierungs-Plattformen wie www.crowdener.gy notwendig sind, um die Energiewende weiterhin voranzutreiben.

Die Energiewende

So wird Bürgerbeteiligung im Stil von Crowdinvesting, Crowdfunding und Energiegenossenschaften immer mehr zum Motor und Anker der Energiewende. Durch die breite Positionierung und das immer kreativere Angebot an Lösungen zur Umsetzung der Energiewende, verteilt sich die Stromversorgung weg von einzelnen großen Energieversorgern, hin zu vielen Kooperativen, Energiegenossenschaften und Bürgerinnen und Bürgern.

Der Trend, die Energiewende zu dezentralisieren und auf viele Schultern zu verteilen, stärkt nicht nur Wettbewerb, Stromversorgung und Umwelt, sondern sorgt auch für neue Überlegungen innerhalb der Wirtschaft. So installieren bzw. planen immer mehr Klein- und Mittelständer, ihre Mitarbeiter an den attraktiven Renditen der Solaranlagen auf firmeneigenen Gebäuden bzw. –eigenem Gelände zu beteiligen.

Das schafft Mitarbeiterbindung, Corporate Identity und sorgt für ein grünes Image des jeweiligen Images, fördert und schützt dabei jedoch die Umwelt. Für Unternehmen, die z.B. Mitarbeiter – und oder Kundenbeteiligungsanlagen mit Hilfe unserer Plattform planen, lohnt sich eine PV-Anlage auch im energiepolitischen Sinne.

 Energiewende in Bürgerhand – Die Bürgerenergiewende

Auch wenn immer mehr KMU sich für ein Engagement als Teil der Energiewende interessieren, sprechen die aktuellen Zahlen Bände:  46% aller Anlagen in befinden sich heutzutage Bürgerhand. Das zeigt eindrucksvoll, dass die Bürgerenergiewende innerhalb der Bevölkerung eine große Unterstützung und aktive Teilnahme besitzt und hervorruft. Auch wenn die Zahlen gut sind, will cowdEner.gy helfen, diese Zahl zu erhöhen. Laut neuesten Umfragen interessieren sich 81% aller Bundesbürger dafür aktiv die Umwelt zu retten und zu unterstützen.

Auch hier lässt sich erkennen, dass das Bürgerenergiewende-Potential noch lange nicht aufgebraucht oder gar ausgeschöpft ist. Es lohnt sich nicht nur moralisch, die Umwelt zu retten und aktiv an der Energiewende teilzunehmen, sei es in Form von Crowdinvesting, Energiegenossenschaften oder privat. Ein Investment in regenerative Energieanlagen wie z.B. Wüsteney von crowdEner.gy lohnt sich auch für den Geldbeutel des einzelnen.-Wie das Forum für nachhaltige Geldanlagen berichtet  wächst der Markt rasant. Und gerade an unseren abgeschlossenen Projekten kann man die interessanten Renditen nachvollziehen und erkennen, dass dieser Trend noch lange nicht seinen Zenit erreicht hat.

 

Wer mehr technische Hintergrundinformationen benötigt findet dieser in einer aktuellen Broschüre des GDV

Vortrag auf „Der Langen Nacht der Wissenschaften”

Lange Nacht der Wissenschaften

Lange Nacht der Wissenschaften

Wie jedes Jahr, findet auch 2013, genauer am 08. Juni 2013 die „Lange Nacht der Wissenschaften“ statt. Während dieser Zeit werden in Berlin verschiedene Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen Vorträge, Workshops und Events rund um die Themen Wissenschaft und Forschung abhalten.

„Die Lange Nacht der Wissenschaften“ hat es sich zur Aufgabe gesetzt, die Bürgerinnen und Bürger und auch speziell die jüngeren unter uns für Wissenschaften zu begeistern. Auch auf dem EUREF-Campus in der Torgauer Straße 12-15, 10829 Berlin wird von 16 – 24 Uhr ein interessantes Programm im Rahmen der “Langen Nacht der Wissenschaften” präsentiert.  

 

Michael Klein Vorstand der EG BB

Michael Klein Vorstand der EG BB

Dort werden wir gemeinsam mit der Energiegenossenschaft Berlin-Brandenburg (EGBB), einer Energiegenossenschaft, die sich auf Windenergie in der Region Berlin-Brandenburg spezialisiert,  am 08. Juni im Wasserturm ab 20Uhr auf dem EUREF-Campus 3 Vorträge mit anschließenden Diskussionen halten. Der Redner ist Herr Michael Klein, Vorstand der EG-BB, welcher über das Thema “Crowdinvesting, Crowdfunding und Energiegenossenschaften” reden wird.

Außerdem finden viele parallele spannende Veranstaltungen auf dem EUREF-Campus und Umgebung statt. So wird auch die Technische Universität Berlin (TU Berlin) einige sehr interessante Workshops und Vorträge liefern. Ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall.

Hier geht es zur Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/155511361295362/

Der Flyer zur Langen Nacht der Wissenschaften auf dem EUREF:

Flyer Lange Nacht der Wissenschaften auf dem EUREF-Campus (außen)

Flyer Lange Nacht der Wissenschaften auf dem EUREF-Campus (innen)

 

 

„Die Wende – Energie in Bürgerhand!“ und crowdEner.gy

"Die Wende - Energie in Bürgerhand!"

“Die Wende – Energie in Bürgerhand!”

Die Wende – Energie in Bürgerhand!“ - „Die Energiewende kommt voran. Das ist das Verdienst von Millionen Bürgerinnen und Bürgern, die sich hierfür seit Jahrzehnten engagieren. Mehr als die Hälfte der Anlagen für die Stromerzeugung aus Erneuerbaren gehört ihnen! Bei der Bürger-Energiewende stehen die Menschen im Mittelpunkt, nicht die Profite der Großkonzerne.

Die Politik der Bundesregierung (Stichwort „Strompreisbremse“ und „Reform“ des EEG) droht die Energiewende abzuwürgen. “Energie in Bürgerhand!” ist deshalb die zentrale Forderung der Kampagne.“

Mit diesen Worten stellt sich die neue, bereits sehr erfolgreiche Graswurzelbewegung „Die Wende – Energie in Bürgerhand!“ vor. Ihr Motto lautet „100%. Dezentral. Gerecht.“.

Eigentlich müssten wir dazu nichts ergänzen, da jedem Freund, Unterstützer und Genossen von crowdEner.gy bereits bestens bekannt ist, dass wir für exakt diese Art von energiepolitischer Zukunft stehen: Wir kämpfen mit unserer Plattform www.crowdEner.gybereits seit Mitte 2012 erfolgreich, dank des Rückhalts durch unsere Genossinnen und Genossen an dieser Front gegen konventionelle Energiepolitik. Gegen Großkonzerne, gegen überteuerten Strom, gegen den übermächtigen Einfluss von Banken und Staat auf die Stromversorgung der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland.

„Die Wende – Energie in Bürgerhand!“ – ein breites Bündnis mit klaren Zielen

„Die Wende – Energie in Bürgerhand!“ wurde von verschiedensten Initiativen, Bürgern und sozial-nachhaltig-solidarischen Unternehmen gegründet. Hier treffen Umweltschützer wie der „Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), die einzige wirklich solidarisch-genossenschaftliche Bank, die GLS-Bank-Stiftung, das Netzwerk „Energiewende Jetzt“, die Bürgerenergie Berlin eG i.G, und die „100 prozent erneuerbar stiftung“ und die „Haleakala-Stiftung“ aufeinander. Das Ziel der Kampagne ist die Durchsetzung der Energiewende auf dezentraler, erneuerbarer und nachhaltiger Basis.

Die Ziele sind also die gleichen, wie die von crowdEner.gy. Der einzige Unterschied ist, dass das Bündnis die Bürger, Politik und Medien für das Thema „Energie in Bürgerhand“ sensibilisieren möchte und den einzelnen Mitstreitern der Bürgerenergiewende eine gebündelte Stimme verleihen will.

Da darf crowdEner.gy natürlich nicht fehlen. Martin Müller und Dr. Peer Piske, beide seit langem in der Green Energy-Szene tätig und erfolgreich, waren über die Jahre immer wieder an vorderster Stelle für die Bürgerenergiewende tätig.

crowdEner.gy operativ – „Die Wende – Energie in Bürgerhand!“ strategisch

Während crowdEner.gy mit konkreten Energieprojekten die Bürgerenergiewende vorantreibt, hat „Die Wende – Energie in Bürgerhand!“ es sich zur Aufgabe gemacht, die breite Bevölkerung aufzuklären und damit Pionierarbeit zu leisten. So können Sie die Energiewende konkret unterstützen:

  1. Unterzeichnen und verbreiten Sie die Energiewende-Charta.
    Die Kampagne wird alle Unterschriften vor der Bundestagswahl an die SpitzenkandidatInnen der Parteien übergeben.
    Energiewende-Charta unterschreiben (LINK: https://www.die-buergerenergiewende.de/unterzeichnen/)
  2. Zeigen Sie sich als EnergiebürgerIn (LINK: http://www.die-buergerenergiewende.de/energiebuergerinnen/) und beschreiben Sie, was Ihr Beitrag zur Energiewende ist – z.B. Ihr Ökostromvertrag, Ihre Initiative vor Ort oder auch eigene Aktionen (LINK: http://www.die-buergerenergiewende.de/aktionsaufruf/). Die Kampagne macht die vielen EnergiebürgerInnen sichtbar und wird sie mit einer Abschlussaktion im Oktober der neuen Bundesregierung präsentieren.
    Aktion vor Ort organisieren (LINK: http://www.die-buergerenergiewende.de/aktionen-vor-ort/)
  3. Die Kampagne unterstützt Sie mit kostenlosen Aktionsmaterialien, Leitfäden und Vorlagen.
    Informations- (LINK: http://www.die-buergerenergiewende.de/infomaterial-bestellen/) und Aktionsmaterial (LINK: http://www.die-buergerenergiewende.de/aktionsmaterial-bestellen/) bestellen

crowdEner.gy und „Die Wende – Energie in Bürgerhand!“ – gemeinsam Energie

Energiegenossenschaft und Crowdinvesting II

Immer wieder treffen wir in der aktuellen energiepolitischen Debatte auf verschiedene Konzepte der Marktstrukturierung: zentrale Großversorger, dezentrale Kleinstversorger in Form von Energiegenossenschaften oder dem komplett autarken Eigenversorger mit der Photovoltaikanlage auf dem Eigenheim.Wir haben uns bereits in der Vergangenheit mit dem Thema Crowdfunding, Crowdinvesting in Verbindung mit Genossenschaften auseinandergesetzt.

Die großen etablierten Energieversorger bieten neuerdings neben herkömmlichen Strom mitunter auch Ökostrom und mezzanine Strommixe aus konventionellem Strom und nachhaltigem grünem Strom an. Daneben gibt es die klassischen Ökostromanbieter wie Naturstrom, Grünstrom etc., die wie die Großversorger zentral regenerativen Strom erzeugen und dann vertreiben. Jedoch gibt es nun auch noch die kleinen Vereine, Initiativen und Genossenschaften, die in Form von Energiegenossenschaften dezentrale Energieprojekte regional und lokal auf die Beine stellen und dadurch den Energiemarkt stärker aufbrechen, dezentralisieren und demokratisieren. Damit auch möglichst viele Menschen an der Energiewende teilnehmen können und ihre Projekte auch finanzieren können, bzw. anderen für Rendite bei deren Projekten helfen, bietet crowdEner.gys Crowdinvesting- und Crowdfunding-basiertes Konzept die ideale Lösung an.

Die Bürgerenergiewende ist für crowdEner.gy ein echtes Herzensanliegen: Wir bringen Investoren und Initiatoren auf www.crowdEner.gy zusammen. crowdEner.gy kämpft so bei der Bürgerenergiewende aktiv mit: Ein dezentralisierter, demokratischer Strommarkt, unabhängig von konventionellen und ökologischen Großversorgern ist langfristig die einzig sinnvolle Alternative. crowdEner.gy ermöglicht es Privatpersonen und Unternehmen mittels Crowdinvesting anderen Menschen bei der Finanzierung autarker nachhaltiger Energieprojekte zu helfen.

Energiegenossenschaften – Eine echte Alternative

2012 war das offizielle Jahr der United Nations (UN) der Genossenschaft. Laut Wikipedia definiert sich eine Genossenschaft folgendermaßen:

„Eine Genossenschaft ist ein Zusammenschluss von natürlichen beziehungsweise juristischen Personen, deren Ziel der Erwerb oder die wirtschaftliche beziehungsweise soziale Förderung ihrer Mitglieder durch einen gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb ist.“

Generell zeichnet sich eine Genossenschaft durch eine offene Anzahl von Mitgliedern aus und existiert als Unternehmensform in Deutschland seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Genossenschaft ist in Deutschland bis 1960 eine sehr beliebte Unternehmensform gewesen und erlebte dann einen Abschwung. Ende der 2000er Jahre kam die Genossenschaft als Geschäftsmodell auch außerhalb der Landwirtschaft wieder in Mode. So sind Energiegenossenschaften wieder als Geschäftsform en Vogue.

63% der Bevölkerung würden laut einer Umfrage einer Energiegenossenschaft beitreten. Das zeigt, dass die zunehmende Anzahl von Energiegenossenschaften den Kern des Zeitgeistes trifft und widerspiegelt. Crowdinvesting als Ergänzung bietet hier den Vorteil, dass diese 63% durch Crowdfunding auch aktiv am Prozess der Energiewende auf Energiegenossenschaft-Basis teilnehmen können.

Energiegenossenschaften – Förderung durch UN, EU und BRD

Energiegenossenschaften, von denen auch crowdEner.gy bereits 4 erfolgreich eingesetzt hat, zuletzt für das Green Garage Projekt auf dem EUREF-Campus werden auch vom deutschen Bundestag als so wichtig eingestuft, so dass die restriktiven Regelungen im Kapitalanlagegesetz (KAGB) nicht greifen.

Das bedeutet unter anderem, dass der Gesetzgeber Genossenschaften speziell im Bereich der regenerativen Energien eine

Internationales Jahr der Genossenschaften 2012

Schlüsselrolle in der Energiewende zuordnet und ihnen somit die Gründungs- und Anmeldebarrieren erleichtert bzw. sie aktiv fördert. Zudem arbeitet das Bundeswirtschaftsministerium an einer Reform zu „Mini Genos“ (Mini Genossenschaften), welche diese noch kostengünstiger und schneller gründen lässt.

Auch die United Nations (UN) haben zusammen mit der Europäischen Union (EU) die Genossenschaft zur Unternehmensform des Jahres 2012 ernannt und weltweit Projekte mit speziellem Bezug auf den Weg gebracht. Auch dies zeigt, dass Genossenschaften, speziell Energiegenossenschaften sich immer mehr zum Trend und Motor der Wirtschaft und vor allem der Energiewende entwickeln.

Daher glauben wir von crowdEner.gy fest an die Genossenschaft als optimales Geschäftsmodell für unsere Crowdfunding-finanzierten alternativen Energieprojekte.

Nächste Woche widmen wir uns in Teil 3 mit der Energiegenossenschaft in Verbindung mit Crowdfunding und Crowdinvesting.